Aktuelles im Verband

Einladung zur Zuchtbuchtagung

Einladung_Rassegeflügel.pdf
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Zuchtleistungen im Zuchtbuch Sachsen

Hier finden Sie die Zuchtleistungen des Zuchtbuches Sachsen für das Jahr 2021 im Überblick.

Stand: 26.06.2022

Aufzuchtcharakteristika beim Sachsenhuhn und Deutschen Zwerg-Langschan international publiziert

Die erste internationale Publikation aus dem EIP-Agri-Projekt „Sachsenhuhn“ mit dem SRV als Kooperationspartner ist in der Fachzeitschrift „Veterinary Medicine and Science“ des Wiley-Verlags erscheinen. Sie enthält umfangreiche wissenschaftliche Daten zu Brutverlauf, Wachstumsleistung, Tierwohlindikatoren sowie Schlachtkörper- und Fleischqualität der alten, einheimischen Hühnerrassen Sachsenhuhn und Deutsche Zwerg-Langschan. Mehrere Beiträge zur Thematik in deutscher Sprache sind in der Geflügelzeitung erschienen.

 

Sie finden diesen Bericht in Englisch unter: https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1002/vms3.815

 

Prof. Dr. med. vet. Markus Freick

26.06.2022

Landesjugendtreffen der Rassegeflügelzüchter Sachsen e.V.

Landesjugendtreffen der Rassegeflügelzüchter Sachsen e.V. im Feriendorf Hoher Hain Limbach- Oberfrohna vom 26.05.- 29.05.2022.
In diesem Jahr konnten wir unser 24. Landesjugendtreffen der Rassegeflügelzüchter wieder im Feriendorf Hoher Hain durchführen. Wir nutzen dieses Gelände regelmäßig schon seit vielen Jahren und kommen aus ganz Sachsen immer wieder gern hier her. Begegnung der Jungzüchter und reger Erfahrungsaustausch über die Rassegeflügelzucht stehen bei...

Dresdnerhuhn - neues Forschungsprojekt zu Rassegeflügel an der HTW Dresden

Nachdem das zweijährige Projekt zur Leistungsprüfung der Sachsenhühner und Deutschen Zwerg-Langschan im März 2022 endete, startete zugleich im April diesen Jahres ein neues Forschungsprojekt zu tiergenetischen Ressourcen bei Rassegeflügel an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Dresden. Bis Ende 2024 wird zur Leistungsprüfung und Parasitenlast sowie Vorbereitung einer Zuchtwertschätzung bei Rassegeflügel geforscht. Hierzu wurden Fördergelder im Rahmen der Europäischen Innovationspartnerschaft „Landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit“ eingeworben, die das Pilotvorhaben mit einem Gesamtvolumen von 119.500 EUR finanzieren. Das Projekt erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Sächsischen Rassegeflügelzüchterverband (SRV) und dem Leipziger Rassegeflügelzüchterverein, die ebenso wie der Projektbetrieb Rump (Dresden-Ockerwitz) Kooperationspartner des Vorhabens sind. Weitere Infos finden Sie im beigefügten Steckbrief und unter Dresdnerhuhn: HTW Dresden (htw-dresden.de).

 

Prof. Dr. med. vet. Markus Freick

Foto: Ruben Schreiter

07.04.2022

Steckbrief Dresdnerhuhn.pdf
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Werte Zuchtfreunde

 

In der vergangenen Schausaison 2021 / 22 wurden von Oktober bis Mitte November Kreisschauen durchgeführt.

Die Schauen wurden mit Fördermitteln des Freistaates unterstütz, leider wurde dies nicht in den Katalogen dokumentiert. Deshalb hier nachfolgender Text zur Information:

 

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

 

Wir möchten uns hiermit recht herzlich dafür bedanken.

Wolfram John

1.Vors.

02.04.2022

Das Sachsenhuhn – geschätzt und trotzdem gefährdet!

Der Erhalt der Rassenvielfalt ist ein zentrales Ziel der organisierten Rassegeflügelzucht. Insbesondere der Erhalt alter, einheimischer Geflügelrassen rückt zunehmend auch in das Interesse der Öffentlichkeit. Mehrere Projekte zur Förderung der Verbreitung und zur Erforschung der besonderen Rasseeigenschaften werden aktuell mit staatlichen Mitteln gefördert. Eines dieser Projekte wird vom Staatsbetrieb Sachsenforst im Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft zur Förderung der Erhaltung der Sachsenhühner durchgeführt.

 

Prof. Dr. Markus Freick

18.01.2022

Aktuelle Umsetzung der EU-Verordnung

Sehr geehrte Zuchtfreundinnen, sehr geehrte Zuchtfreunde,
 
mit Datum vom 21.10.2021 tritt die EU-Verordnung Nr. 2020/688 als Ergänzung zur Verordnung 2016/429 in Kraft. Rassegeflügel fällt in diesen Verordnungen nicht unter den Begriff Geflügel oder Zuchtgeflügel, sondern unter in Gefangenschaft gehaltene Vögel. 
Daher gelten folgende Bestimmungen für den Besuch von Ausstellungen mit Grenzübertritt laut EU-Vorgaben:

  • die Tiere müssen aus einem Kreis stammen, der Vogelgrippe und ND frei ist
  • die Tiere müssen seit mindestens 21 Tagen im Bestand gehalten werden
  • ND Impfungen bei Hühnern und Puten und die Impfung gegen die Paramyxovirose bei Tauben sind notwendig
  • für den Grenzübertritt sind für den Besuch von Ausstellungen Traces des Heimatlandes vorgesehen, diese sollen dann auch für den Rücktransport gelten. Da es noch kein einheitliches Tracesformular (Stand: 08.10.2021) für in Gefangenschaft gehaltene Vögel gibt, ist bis dahin eine Eigenerklärung des Tierbesitzers vorgesehen.


Wie bei vielen anderen EU-Verordnungen ist die Umsetzung von Land zu Land sehr unterschiedlich und kann teilweise noch mehr Auflagen beinhalten.
Seitens des BDRG gibt es bereits seit über einem Jahr Bestrebungen die Verordnung entsprechend positiv zu beeinflussen und somit die das Ausstellen von Rassegeflügel auf Schauen mit Grenzübertritt weiterhin problemlos möglich zu machen.

Hierzu hat der Tier- und Artenschutzbeauftragte des BDRG bereites etliche Gespräche und Meetings mit zuständigen Abgeordneten des EU-Parlamentes geführt, die leider keinen nachhaltigen Erfolg gebracht haben. Letztlich lässt sich sagen, dass die Vogelgrippesituation im gesamten europäischen Raum dazu beigetragen hat, dass die Verordnung für den uns betreffenden Teil nicht geändert worden ist. Nach zunächst zugesagter Unterstützung durch die EU-Abgeordneten und die Mitglieder des Landwirtschaftsausschuss der EU wurde eine Änderung der Verordnung aufgrund der Vogelgrippeproblematik aber immer wieder von Seiten der Europäischen Kommission abgelehnt.


Auch auf Ebene der EE war man nicht untätig und hat ebenso Gespräche mit den zuständigen Personen geführt. Auch diese Bemühungen waren letztlich nicht fruchtbar, so dass es dann vor ca. 2 Wochen einen Brief an die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, gegeben hat. Dieser wurde bis jetzt noch nicht beantwortet. Ebenso wird sich auch der BDRG nochmals an die betreffenden EU-Abgeordneten und die Präsidentin wenden.

Bericht des Beirats an die GV 2021 in Billund /DK
„Die Verordnung, die für die EE von existenzieller Bedeutung ist, wurde uns erst nach der Veröffentlichung bekannt. Sie ist übers Internet allen zugänglich geworden und sollte ab Zeitpunkt der Veröffentlichung gelten. Sie gilt nun ab 21. Oktober 2021. Diese Terminverschiebung wurde durch Proteste in den Mitgliedsländern, bei Abgeordneten des EP und wohl auch einen dreiseitigen Schriftsatz mit Gegenargumenten erreicht, den ich am 14. März 2021 an den zuständigen Sektorenleiter für Tiergesundheit, Dr. Füssel, gesandt habe, der uns, wie alle anderen einbezogenen Politiker und Beamten auch, Hilfe zugesagt hat. Eine definitive schriftliche Antwort soll uns die zuständige Bearbeiterin geben. Wir warten noch immer darauf, obwohl Dr. Verelst und ich in zahlreichen Telefonaten und Mails sowie wieder mit der zuständigen Kommissarin Frau Kiriakides, mit Ländervertretern in der EK, mit uns bekannten Beamten der EK und Abgeordneten des EP darum ersucht haben. Nun haben wir uns an die Präsidentin der EK gewandt und warten auf Antwort“
Den Mitgliedsländern wird zu Protesten in Brüssel, auch durch ihre Veterinärbehörden, geraten. (Prof. Schille)

Hierüber halten wir Sie auf dem Laufenden.

Angesichts der momentan unklaren Auswirkungen und der genauen Umsetzung der Verordnung hoffen wir trotzdem noch auf Verständnis für die prekäre Situation und vielleicht mögliche Verbesserungen, so dass dem europäischen Gedanken genüge getan werden kann und es weiterhin die Möglichkeit gibt, innerhalb der europäischen Grenzen der gemeinsamen sinnvollen Freizeitbeschäftigung, Rassegeflügelzucht nachzukommen.

Unabhängig davon stehen wir aktuell in Gesprächen mit dem Bundesministerium, um eine praktikable Umsetzung für Deutschland zu finden. Möglichkeiten für bilaterale Abkommen mit Nachbarländern werden in einzelnen Bundesländern sondiert.

 

Quelle: BDRG Newsletter 08/2021

12.10.2021

Sächsischer Züchtertag 2021 im Zeichen der Wissenschaft und Öffentlichkeitsarbeit für die Rassegeflügelzucht - Wissenstransfer mit Saxony

Der diesjährige Sächsische Rassegeflügeltag konnte unter reger Beteiligung von ca. 100 Rassegeflügelzüchterinnen und -züchtern sowie Gästen und interessierten Haltern im Saal des Gasthofes „Zum Erbgericht“ in Langhennersdorf durchgeführt werden. Eine Besonderheit dieser Veranstaltung, die gleichzeitig auch die Landeszuchtbuchtagung beinhaltete, war eine Kooperation des Sächsischen Rassegeflügelzüchterverbandes (SRV) als Veranstalter mit Saxony5. Dieses Projekt ist ein Transferverbund der fünf sächsischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW angehören. Es gehört zum Bund-Länder-Programm „Innovative Hochschule“ und wird bei einer Projektlaufzeit von 2018-2022 gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die gemeinsame Wirtschaftskonferenz (GWK). Saxony5 hat das Ziel, den forschungsbasierten Wissens- und Technologietransfer und die interdisziplinäre Vernetzung zu stärken. Kompetenzen werden hierzu in verschiedenen Teilvorhaben gebündelt. Der Wissenstransfer im Rassegeflügelbereich fand hierbei im Teilvorhaben „Landwirtschaft und Biodiversität“ statt. Über den Projektmanager Thomas Schneider an der HTW Dresden wurde somit in diesem Jahr erstmals eine Veranstaltung des SRV durch Saxony5 organisatorisch und finanziell unterstützt – dafür herzlichen Dank!

 

Der Landesverbandsvorsitzende des LV Sachsen und 1. Vizepräsident des BDRG, Wolfram John, eröffnete die Tagung und begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer herzlich. Im Anschluss übergab er das Wort an Prof. Dr. Markus Freick von der HTW Dresden, der die Moderation des wissenschaftlichen Teils des Sächsischen Rassegeflügeltages übernahm. Er gab einen kurzen Überblick über die aktuellen sächsischen Aktivitäten in Forschung und Öffentlichkeitsarbeit im Rassegeflügelbereich und stellte die Referenten der drei Fachvorträge vor. Da im Projekt zur Leistungsprüfung an der HTW Dresden gezielt junge WissenschaftlerInnen in der Rassegeflügel-Forschung gefördert werden, folgten zwei Vorträge von Studenten, die an den Untersuchungen beteiligt sind. Tobias Born, Student der Agrarwirtschaft an der HTW Dresden im 3. Fachsemester sowie selbst aktiver Rassegeflügelzüchter und PR-Anwärter, präsentierte dem Auditorium die Ergebnisse der Brut- und Aufzuchtperiode des EIP-Agri-Projektes „Leistungsprüfung alter, einheimischer Hühnerrassen und Entwicklung einer Software zur Zuchtbuchführung in sächsischen Rassegeflügelzuchten“, das sich mit der Leistungsprüfung der Rassen Sachsenhuhn und Deutsche Zwerg-Langschan unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten befasst. Nächster Referent war Alexander Schwager, Student der Agrarwirtschaft an der HTW Dresden im 5. Fachsemester sowie ebenfalls selbst aktiver Rassegeflügelzüchter, der zu den ersten Erfahrungen zum Einsatz elektronischer Legenester (eNest) in der sächsischen Hühnerleistungsprüfung referierte. In seinem reich bebilderten Vortrag ging er auf technische Details der Nester, den Ablauf des Legevorganges, die eNest-App zur Datenauswertung, den doch unterschiedlichen Erfahrungen mit Sachsenhühnern und Deutschen Zwerg-Langschan in der Nestnutzung, aber auch möglichen Fehlerquellen beim eNest ein, die teilweise im Projekt bereits erfolgreich abgestellt werden konnten. Den dritten Fachvortrag, „Renaissance des Sachsenhuhnes“ hielt Sandro Tenne vom Staatsbetrieb Sachsenforst in Vertretung von Eva Lehmann vom UNESCO Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft. Er erläuterte die bisherigen Aktivitäten im Biosphärenreservat zur Erhaltung alter, einheimischer Haustierrassen an den Beispielen der Moorschnucke und der Lippitzscher Weidegans sowie der beiden Rinderrassen Rotes Höhenvieh und Hereford. Der Fokus seines Beitrages war aber natürlich auf das Sachsenhuhn gerichtet.

 

Nach der Mittagspause schloss sich die Landeszuchtbuchtagung an. Wolfram John ernannte die verdienten Züchterpersönlichkeiten Wilfried Biedermann, Richard Gottschalk, Claus Fugmann, Rainer Schmidt und Arndt Trepte zu Landesehrenmeistern. Der Landeszuchtbuchobmann Tassilo Neubert berichtete über aktuelle Entwicklungen im Zuchtbuch des BDRG und lud zur Landeszuchtbuchschau Sachsen anlässlich der Lipisa-Bundesschau ein.

 

Die gezielte Einbindung junger Wissenschaftler, aber auch externer Referenten erzielte viel positive Resonanz bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Sächsischen Rassegeflügeltages – eine gelungene Veranstaltung des Wissenstransfers von der Forschung direkt in die Praxis, aber auch hinsichtlich der Generierung neuer Anregungen aus der Praxis für die Forschung, ganz im Sinne von Saxony5.

 

Tassilo Neubert, Wolfram John, Dr. Ruben Schreiter, Prof. Dr. Markus Freick

07.10.2021

Freick_Sachsenhuhn_SRV 2021.pdf
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Landesjugendtreffen der Rassegeflügelzüchter Sachsen e.V.

Das Landesjugendtreffen fand, Corona bedingt, dieses Jahr als Zeltlager vom 20.08.-22.08.21 auf dem Sportgelände des SV Schönbrunn in Schönbrunn/Vogtland statt.

Organisiert wurde das Freizeitwochenende von Hartmut und Gabi Schätzer vom Kreisverband der Rassegeflügelzüchter Oelsnitz/Vogtland e.V.

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